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Verizon beantragt erneut Ferngesprächslizenz für New Jersey

Verizon Communications, der zweitgrößte Telekomkonzern der USA, hat den Antrag auf eine Ferngesprächslizenz für den Staat New Jersey erneut gestellt. In New Jersey besitzt Verizon als Ortsnetzanbieter einen ähnlichen Status wie hierzulande die Telekom. Um aber andere Telekomkonzerne vor der Macht derjenigen Unternehmen, die über die Ortsnetzanschlüsse bestimmen, zu schützen, war es ursprünglich diesen Unternehmen nicht erlaubt, Ferngespräche anzubieten.

Mit der neuen Regierung und der Konsolidierung in der Telekomindustrie haben die vier großen Ortsnetzanbieter an Einfluss gegenüber den Ferngesprächsanbietern AT&T und Sprint gewonnen. Nach der neuen Gesetzgebung dürfen sie ihren Kunden Ferngespräche anbieten, wenn sie dafür Sorge tragen, dass ihre lokalen Telefonmärkte im Gegenzug für andere Ortsnetzanbieter offen sind.

Da das Gesetz eingeführt wurde, als die meisten Telekomunternehmen schon unter ihrer Schuldenlast zu leiden begannen, ist derzeit eines der größten Probleme für die vier großen regionalen Telekomgesellschaften, geeignete Konkurrenten zu finden, die in ihrem Gebiet einen Ortsnetzservice anbieten wollen.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: New Jersey, Verizon
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