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Patienten wegen Pflaster an Creutzfeld Jakob erkrankt - Konzern zahlt

Ein Pharmakonzern aus Hessen hat vor Gericht einen Vergleich geschlossen. Patienten die ein Pflaster des Konzerns Braun benutzten, waren an Creutzfeld Jakob erkrankt. Zunächst gilt der Vergleich für 20 Klagen, weitere 10 Klagen werden noch verhandelt.

Das Pflaster war teilweise aus menschlicher Hirnhaut hergestellt und trägt den Namen 'Lyodure'. Die Patienten die in den Jahren 1985 bis 1996 erkrankten sind fast alle gestorben. 1996 wurde das Präparat eingestellt.

Eingestellt hat man das Präparat auch deshalb, weil teilweise unbekannte Spender verwendet wurden. Das Unternehmen gehört dem Präsidenten der Deutschen Industrie und Handelskammertages Ludwig Braun. Er will nach dem Vergleich 10 Millionen € zahlen.


WebReporter: !Sonnyboy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Patient, Konzern
Quelle: www2.hna.de

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