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Schottland: Vergewaltigung auch ohne Gewaltanwendung

Das schottische Recht wird verändert: In Zukunft soll jede sexuelle Handlung an einer Frau, die ohne ihr Einverständnis ausgeführt wird, als Vergewaltigung gelten, auch wenn keine körperliche Gewalt angewendet wurde.

Dieser Beschluss wurde von einem siebenköpfigen Richtergremium unter Vorsitz von Lord Cullin gefasst, bei dem sich fünf der Richter für eine Änderung aussprachen.

Das bisherige Recht basiert auf dem „Fall von Sweenie“ aus dem Jahre 1858, wonach als Vergewaltigung nur eine sexuelle Handlung gilt, die an einer Frau „mit Gewalt und gegen ihren Willen“ ausgeführt wird.


WebReporter: sehpferd
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vergewaltigung, Gewalt, Schottland
Quelle: www.ananova.com

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