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Prozess gegen Todesraser: Richter wirft Polizei Parteilichkeit vor

Nachdem der Sohn des Kölner Oberbürgermeisters im vorigen Jahr vermutlich von zwei Rasern, die eine rote Ampel missachtet hatten, totgefahren wurde, übte im Strafprozess das Gericht nun scharfe Kritik an der Polizeiarbeit.

Der Prozess, der längst mit einem Urteil hätte abgeschlossen werden müssen, wird immer wieder durch die Notwendigkeit hinausgezögert, neue Zeugen zu benennen. Nach Überzeugung des Gerichts trägt die mangelhafte Polizeiarbeit dafür die Verantwortung.

Der vorsitzende Richter wirft der Polizei 'einseitige Ermittlungsarbeit' vor. Er fühle sich in der Findung der Wahrheit 'eingeengt', weil es scheine, als habe die Polizei lediglich Belastungszeugen ausfindig machen wollen.


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WebReporter: Vicomte
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Prozess, Partei, Richter
Quelle: www.ksta.de

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