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Nortel streicht möglicherweise weitere 5.000 bis 10.000 Stellen

In einem Analystenbericht von RBC Capital Markets rechnet Analyst John Wilson damit, dass Nortel weitere 5.000 bis 10.000 Stellen streichen wird. Das Unternehmen sei aufgrund der weiterhin rückläufigen Investitionen von Telekomunternehmen in ihre Netze zu diesem Schritt gezwungen.

Nortel hat seit dem Beschäftigtenhöchststand schon die Hälfte der Stellen gestrichen, womit Ende März noch 48.000 Personen im Unternehmen arbeiten. Laut Ansicht des Analysten sei das Unternehmen zu weiteren Stellenstreichungen gezwungen, weil die Finanzlage alles andere als rosig aussieht und gleichzeitig auf unbestimmte Zeit keine Besserung der Investitionsbereitschaft von Telekomunternehmen zu erwarten ist.

Die meisten Telekomkonzerne haben mit massiven Schuldenbergen zu kämpfen, die sie derzeit etwas abzubauen versuchen. Der Analyst rechnet damit, dass der Umsatz im laufenden Quartal auf 2,5 bis 2,8 Mrd. Dollar fallen könnte. Um aus der Verlustzone zu geraten sind etwa 3,6 bis 3,7 Mrd. Dollar notwendig. Dieses Niveau weiter zu drücken und in einem denkbar schwierigen Umfeld wieder Gewinne zu erwirtschaften ist derzeit das Ziel des Managements. Erst in der vergangenen Woche ist der Aktienkurs von Nortel auf ein 7-Jahrestief gefallen.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stelle
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