20.03.02 12:50 Uhr
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Ausstellung über "unerwünschte Ausländer" aus dem Nazi-Deutschland

Während der Nazi-Zeit mussten etwa 1500 bis 2000 Schriftsteller Deutschland verlassen und ungefähr 160 von ihnen landeten in der Schweiz. Doch diese waren bei den Schweizer Behörden nicht sonderlich beliebt und wurden auch dementsprechend behandelt.

Wie der Umgangston damals war und mit welchen Schikanen auch die deutsch-jüdischen Schriftsteller damals zu kämpfen hatten, zeigt nun eine Ausstellung in der Frankfurter Deutschen Bibliothek, die dafür etwa 20 Emigranten beispielhaft heraussuchte.

Selbst Thomas Mann konnte damals seinen Kollegen nicht die Schweiz als Exil-Ort weiterempfehlen, obwohl man ihn dort noch relativ gut behandelte.

Die Ausstellung geht noch bis zum 25. Mai und es gibt auch einen Katalog zur Ausstellung.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Ausstellung, Nazi, Ausländer
Quelle: www.nzz.ch

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