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Ärztenotstand in Ostdeutschland

In Ostdeutschland gibt es einen schleichenden Ärztenotstand, weil junge Ärzte nicht in die Gemeinden und Städte ziehen, aus denen die jungen Leute wegziehen. Deswegen sind dort die meisten Ärzte bereits über 60 und denken an den Ruhestand.

Gleichzeitig bleiben aber die alten Menschen dort - die Versorgung wird immer schwieriger. Im Osten kommen auf 340 Einwohner ein Arzt - im Westen ist es einer pro 282 Einwohner.

Die Notfallversorgung ist sehr viel schlechter als im Westen, es starben 44% mehr Menschen an Schlaganfall und sogar 46% mehr an Herzinfarkt. Besonders prekär ist die Lage auf dem Land, wo es praktisch kein Krankenhaus in der Nähe gibt.


WebReporter: wilbur24
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Ostdeutschland, Ostdeutsch
Quelle: www.faz.net

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