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Realistische Giftmorde in Agatha Christies Kriminalromanen

Zwei deutsche Mediziner haben eine Studie veröffentlicht, welche sich mit der Authentizität der besonders häufig beschriebenen Giftmorde in den Kriminalromanen der britischen Autorin Agatha Christie beschäftigt.

Sie kommen in ihrer Untersuchung zur Erkenntnis, der exakten Angaben über Wesen und Wirkung der beschriebenen Giftstoffe wegen sei das Werk der Autorin, die einst in einer Apotheke gearbeitet hatte, für Chemiker als lehrbuchmäßig zu charakterisieren.

Ein Beispiel aus England untermauert die Schlussfolgerungen der Mediziner: Im Jahr 1977 gelang es einer Krankenschwester, die Intoxikation eines Kleinkindes zu erkennen, da sie über die Krankheitszeichen zuvor in einem Roman von Christie gelesen hatte.


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WebReporter: gweis
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Christ, Krimi, Kriminalroman
Quelle: science.orf.at

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