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Gebrauchtwagen: Welche Unfallschäden muß man beim Verkauf nennen?

Ein wahrer Evergreen in den Hallen der Gerichte ist die Frage, welche Vorschäden aus Unfällen denn beim Weiterverkauf eines Pkws genannt werden müssen.

Den vorliegenden Fall hatte das OLG München zu entscheiden: Ein Gebrauchtwagenhändler kaufte einen Unfallwagen an, reparierte diesen und verkaufte ihn weiter. Dabei wies er zwar auf einen Unfall hin, doch den verzogenen Rahmen vergaß er zu erwähnen..

Dies berechtigt aber zum Schadensersatz wg. arglistiger Täuschung, so die Richter. Ein verzogener Rahmen sei etwas entscheidend anderes als ein Blechschaden - der Händler hätte dies angeben müssen, ein Schweigen komme hier einer Zusicherung gleich.


WebReporter: wolkenlos
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Unfall, Verkauf, Gebrauchtwagen, Gebrauch, Gebraucht
Quelle: auto-kiste.de

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