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Führerscheinentzug für Kiffer? Die derzeitige Rechtslage erlaubt´s

Auch wenn nachgewiesener Maßen niemals unter Cannabiseinfluß ein Auto gelenkt wurde, bestehen nach derzeitiger Rechtslage und Praxis Zweifel an der Fahreignung eines Cannabiskonsumenten, die zum Entzug des Führerscheins führen können.

Egal wo und wann mit einem Joint oder einem Bröckchen Hasch erwischt wird, die Fahrerlaubnis kann im Anschluß an diese Feststellung entzogen werden.
Wissenschaftlich haltbar sind die Gründe für die 'Zweifel an der Fahrtüchtigkeit' jedoch nicht.

Die Fahrerlaubnisverordnung, 1999 noch unter der Regierung Kohl verschärft, gilt somit als veraltet und überarbeitungsbedürftig.
Statistisch gesehen liegen Unfallverursacher unter Cannabiseinfluss nur gleichauf mit drogen-/alkoholfreien Fahrern.


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WebReporter: Bananas
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Recht, Führerschein, Führer, Kiffer
Quelle: www.taz.de

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