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München: Bestechung im Ausländeramt - Verdacht nach fünf Verhaftungen

Die Staatsanwaltschaft München hat eine fünfköpfige kriminelle Organisation verhaftet, die türkischen Landsleuten die begehrte deutsche Aufenthaltserlaubnis verkauft hat. Im Einzelfall sollen für die Papiere 7500 Euro bezahlt worden sein.

Gegen zwei Mitarbeiter der Ausländerbehörde richtet sich nun der Verdacht, diese Dokumente vorher für 5000 DM Schmiergeld an die Bande verkauft zu haben. Mit verdeckten Ermittlern soll den bestechlichen Beamten auf die Schliche gekommen werden.

Bereits in der Vergangenheit war Münchens Kreisverwaltungsreferat immer wieder durch Korruption aufgefallen. Selbst zwei eigene Mitarbeiter, die zur Verbrechensbekämpfung innerhalb der Behörde eingestellt wurden, konnten dies nicht verhindern.


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WebReporter: christophb1
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Verdacht, Ausländer, Verhaftung, Bestechung, Ausländeramt
Quelle: www.sueddeutsche.de

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