08.03.02 15:50 Uhr
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Hornblower: Im Blickpunkt - Quartalsupdate Intel und Sun Microsystems

Am Donnerstag nach Börsenschluss haben der weltgrößte Chipproduzent Intel (INTC) und der Serverriese Sun Microsystems (SUNW) Stellung zu den bisherigen Entwicklungen im laufenden Quartal bezogen und die vorherigen Planzahlen wie erwartet bekräftigt und weiter eingegrenzt. Nachbörslich reagierte die Intel-Aktie leicht negativ auf den Quartalsupdate, während Sun etwas zulegen konnte.

Intel hat die ursprüngliche Umsatzprognose für das laufende erste Quartal von 6,4-7,0 Mrd. USD auf 6,6-6,9 Mrd. USD mit leicht positivem Bias eingegrenzt – die Konsensprognose liegt bei 6,77 Mrd. USD. Kommentare zu den Erwartungen an den weiteren Jahresverlauf wollte Intel unterdessen nicht geben. Investoren hatten hier offenbar auf eine etwas positivere und umfangreichere Guidance gehofft. Intel berichtete, dass besonders der Markt für Wireless Chips und für Telecommausrüstungschips schwach gewesen sei, während Umsätze von Server Chips leicht über den Erwartungen gelegen hätten. Wir sehen in den Aussagen von Intel keine Überraschung. Allerdings stimmt uns leicht zuversichtlich, dass keine Schwäche bei den PC-Chips auftrat. Nach schwachen Januar-Umsätzen hat sich hier die Nachfrage offenbar wieder stabilisiert.

Bei Sun Microsystems waren die Erwartungen nach der sehr verhaltenen Aktienentwicklung im Vorfeld und angesichts des weiter schweren Marktumfelds weniger hoch gesteckt und die Investoren freuten sich über eine Bekräftigung der Planzahlen. Sun will im laufenden dritten Quartal einen „leichten Umsatzanstieg“ im Vergleich zum Vorquartal erwirtschaften und im Folgequartal soll dann wieder profitabel gearbeitet werden. Allerdings müssen die Auftragsrisiken in dem sehr quartalsendlastigen Geschäft berücksichtigt werden. Am Markt wird im laufenden Quartal ein Verlust je Aktie von 2 Cent bei einem Umsatz von 3,2 Mrd. USD erwartet. Insgesamt sollten aber das Aktienrückkaufprogramm und vor allem auch der sich verbessernde Umsatzmix des Serverherstellers– der sich stärker im Bereich Linux-Anwendungen positioniert – das Risiko der Aktie auf aktuellem Niveau reduzieren. Zuversichtlichstimmt bei Sun vor allem auch, dass die Rohertragsmarge wieder leicht gesteigert werden konnte. Insgesamt werden die beiden Berichte einer weiteren Erholung der Aktienmärkte aus unserer Sicht nicht den Weg verbauen.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Quartal, Blick, Intel, Sun
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