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Indien: Arundhati Roy muss wegen Meinungsäußerung ins Gefängnis

Wegen einer Demostration und Meinungsäußerung wurde die Schriftstellerin Arundhati Roy zu einen Tag Gefängnis und einer Geldstrafe von 2000 Rupien vom Obersten Gericht verurteilt. Sollte sie die Strafe nicht zahlen, muss sie für drei Monate einsitzen

Die Demo fand vor dem Obersten Gericht statt und richtet sich gegen ein Staudammprojekt.
Die Klage kam von Anwälten des Projektes, die ihr Vorwarfen, das Gericht lautstark beleidigt zu haben.

Roy wollte daraufhin nicht zur Verhandlung erscheinen, da das Gericht als Objekt ihrer Kritik nicht neutral ist. Das brachte ihr die Strafe wegen Missachtung ein. Die ursprüngliche Klage wurde fallen gelassen. Anhänger der Demokratie sehen dies als Rückschlag, Demonstrationen sind die Folge.


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WebReporter: sgottschling
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Indien, Meinung
Quelle: www.spiegel.de

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