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Explosion im AKW Brunsbüttel heruntergespielt

Der Störfall im AKW Brunsbüttel vom Dezember 2001 ist möglicherweise aus Kostengründen heruntergespielt worden. Eine Abschaltung hätte nämlich dazu geführt, dass Ersatzstrom für bis zu 80 Millionen Euro hätte bereitgestellt werden müssen.

Während die Werksleitung des AKW ein Abschalten befürwortet habe, nachdem ein Rohr geplatzt war, ordnete der Betreiber von den Hamburgischen Electricitätswerken den Weiterbetrieb an. Bei dem Unfall war leicht radioaktives Wasser ausgetreten.

Die Behörden in Kiel haben nun eine Untersuchung des Vorfalls angeordnet. Der Vorstand des Betreibers HEW, die zum Vattenfall Europe Konzern gehören, wollte sich hingegen nicht äußern.


WebReporter: hollik
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Explosion, Brunsbüttel
Quelle: www.spiegel.de

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