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Kindermann: Mühlegg dopte eventuell langfristig

Professor Manfred Kindermann vermutet, dass sich Johann Mühlegg langfristig gedopt hatte. Für den Mediziner sei es eigenartig, dass dem Wahl-Spanier seine ersten beiden Siege bei Olympia in so überragender Manier gelungen sind.

Seine Vermutung stützt Kindermann auf den Zeitpunkt, als Mühlegg des Dopings überführt wurde. Der Langläufer hätte wohl als Auffrischung noch mal das Blutdopingmittel Darbepoetin eingenommen und nicht mit einer unangemeldeten Kontrolle gerechnet.

Mühlegg hat wahrscheinlich schon vor Olympia über mehrere Wochen Darbepoetin gespritzt und es ein paar Tage vor seinem ersten Rennen abgesetzt. Somit war es bei den Kontrollen nach seinen Siegen nicht mehr nachweisbar gewesen.


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WebReporter: JosWeb
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mühle
Quelle: www.netzeitung.de

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