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E.ON: Bundeskartellamt untersagt Übernahme der Mehrheit an Ruhrgas

Das Bundeskartellamt gab am Donnerstag bekannt, dass man nun offiziell der E.ON AG die Übernahme der Bergemann GmbH - und damit die Erlangung einer mittelbaren Kontrolle über die Ruhrgas AG - untersagt habe.

Begründet wurde dies durch Bundeskartellamtspräsident Ulf Böge in einer Pressemitteilung.Der Zusammenschluss würde zu einer weiteren Verstärkung marktbeherrschender Stellungen auf den Gas- und Strommärkten führen. Die negativen Auswirkungen auf den Wettbewerb und die Verbraucher wären in qualitativer und quantitativer Hinsicht noch gravierender als bei dem bereits vom Bundeskartellamt untersagten Erwerb der Gelsenberg AG, so Böge weiter.

Das Bundeskartellamt hatte bereits am 17. Januar 2002 den Erwerb einer Mehrheit an der Gelsenberg AG durch E.ON und damit indirekt den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an der Ruhrgas wegen der Verstärkung marktbeherrschender Stellungen auf den Gas- und Strommärkten untersagt.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Übernahme, Mehrheit, Bundeskartellamt
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