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Steinbach: USA riskieren "Stellvertreterkriege" in Afghanistan

Der Direktor des Deutschen Orient-Instituts Steinbach hat sich in einem Spiegel-Interview kritisch und besorgt über die Zukunft Afghanistans geäußert. Die Lage sei selbst innerhalb der Regierung kritisch - der Präsident Karzai sei umstritten.

Viel wichtiger ist aber das Problem, dass die USA durch ihre mögliche Stationierung von Truppen in der Region schaffen könnten. Der Iran, der von den USA als Mitglied der 'Achse des Bösen' betrachtet wird, hat kein Interesse an diesem Vorgehen.

Auch mit Russland drohen Probleme, da sich die Russen Gewinne durch Beteilungen an den Erdöl- und Erdgas Profiten in Afghanistan erhoffen. Wichtig sei, dass den Afghanen gezeigt wird, dass es sich lohnt, einen demokratischen Staat aufzubauen.


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WebReporter: mmreseller2000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Afghanistan, Stein, Erika Steinbach
Quelle: www.spiegel.de

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