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Enron: Muss Steuerzahler für Pensionsverluste aufkommen?

Das Wall Street Journal berichtet in seiner Ausgabe vom Mittwoch, dass US-Steuerzahler eventuell für die Verluste aus den Pensionsplänen für die Mitarbeiter der Enron Corp. aufkommen müssen.

Bei US-Unternehmen sind so genannte Employee Stock Ownership Plans (ESOP) üblich. Angestellte können hier Aktien ihres Unternehmens erwerben, die in eigenen Depots aufbewahrt werden, und dies von der Steuer absetzen. Wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, ist es verpflichtet, die Aktien zu einem fairen Kurs zurückzukaufen. Für viele Angestellte ist das die einzige Altersvorsorge.

Enron hat die eigenen Pensionspläne und die ESOPs der Mitarbeiter so gehandhabt, dass die Gewinne, die Mitarbeiter in einem Plan erwirtschaften, die Gewinne im anderen Plan zunichte machen. Zudem wurden die Gewinne aus den ESOPs an den Kurs der Enron-Aktie zwischen 1996 und 2000 angelehnt. Damals lag der Kurs bei rund 40 Dollar und brachte höhere Gewinne. Damit wurden Gewinne der Mitarbeiter im anderen Pensionsplan in den Jahren 1987 bis 1995 gekürzt.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuer, Steuerzahler, Pension
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