27.02.02 11:43 Uhr
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FORIS: Jahresabschluss, Streitwert der Prozessfinanzierung erhöht

Die FORIS AG meldete am Mittwoch, dass der Umsatz zum Jahresabschluss 23,7 Mio. Euro nach 22,1 Mio. Euro im Vorjahr betrug. Der ausgewiesene Verlust von 3,5 Mio. Euro (US-GAAP) und 2,7 Mio. Euro (HGB) lag innerhalb der zuletzt veröffentlichten Unternehmensplanung. Der Verlust ist sowohl auf die noch zu geringe Anzahl beendeter Prozessfinanzierungsverfahren als auch auf negative Ergebnisse einzelner Töchter zurückzuführen.

Zum Jahresende finanzierte das Unternehmen insgesamt 220 Streitverfahren mit einem Gesamtstreitwert von 163 Mio. Euro (Vorjahr: 121,6 Mio. Euro). Der durchschnittliche Streitwert ist damit im Bestand von 547.000 Euro auf 741.000 Euro gestiegen. Aus den Verfahren errechnet sich für FORIS ein maximaler Beteiligungserlös von 50,9 Mio. Euro. Bezogen auf dieses Optionsvolumen prognostiziert man Roherträge, abhängig vom Verfahrensstand für das laufende und nachfolgende Jahre, in Höhe von mindestens 7,7 Mio. Euro.

Die Gesellschaft zielt mit ihrer Strategie zunehmend auf hohe Streitwerte. So werden heute bereits mehrere Verfahren vor internationalen Schiedsgerichten finanziert. Aufgrund dieses Trends und der Erfahrung, dass Prozessfinanzierung im Kern auch juristische Dienstleistung mit hoher Betreuungsintensität bedeutet, hat man sich entschieden, den Mindeststreitwert für die Prozessfinanzierung von 50.000 Euro auf 200.000 Euro anzuheben.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozess, Streit
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