25.02.02 12:56 Uhr
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WSJ: Weißes Haus erwägt neue Sanktionen für Vorstände

Die Bush-Regierung sucht derzeit nach Wegen, Unternehmensvorstände und Direktoren, die Aktionäre irregeführt haben, einfacher bestrafen zu können, auch wenn nicht bewusst Betrug begangen haben, so das Wall Street Journal am Montag.

Der Zeitung zufolge ist US-Finanzminister Paul O’Neill der Ansicht, dass eine Verurteilung von Vorstandsmitgliedern wahrscheinlicher wäre, wenn Richter Nachlässigkeit oder Rücksichtslosigkeit feststellen würden. Zudem könnte eine Bestrafung eher erfolgen, wenn sich herausstellte, dass die entsprechenden Personen von Probleme gewusst und an einer Lösung gearbeitet haben sollten.

Nach dem Zusammenbruch der Enron Corp. haben Top-Vorstände und Direktoren wiederholt bekräftigt, dass sie sich der Problematik, die letztlich zur größten Firmenpleite in den USA geführt hat, nicht bewusst gewesen wären.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Haus, Sanktion, Weißes Haus
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