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Turmtechniker - ein Beruf, den es eigentlich nicht gibt

J. Ehrlacher hat sich diese Berufsbezeichnung extra für seine Visitenkarte ausgedacht, denn 'Glocken- und Kirchturmuhren- Techniker war zu lang. Zudem braucht er die Fertigkeiten von vielen Berufen, um seine Tätigkeit auszuüben.

Er betreut in Ostsachsen viele Glockenwerke in Kirchen. Jeder Turm ist anders, meist eng und oft schmutzig. Um Reparaturen durchzuführen, muss schweres Werkzeug auf den Turm gebracht werden.

Die 1,6 Tonnen schwere Glocke aus Göda musste zum Beispiel abgehängt werden. Erst als sie außerhalb des Fensters war, konnte ein Kran zufassen. Sie aber aus dem Fenster zu bekommen, das ist Aufgabe des 'Turmtechnikers'.


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WebReporter: cosasoft
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Beruf
Quelle: www.sz-online.de

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