23.02.02 18:36 Uhr
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Müller überlässt die Entscheidung über die E.ON-Ruhrgas-Fusion anderen

Da E.ON auf normalem Wege die Fusion mit der Ruhrgas AG aus kartellrechtlichen Gründen nicht genehmigt bekam, wird nun eine Ministererlaubnis erforderlich. Bundeswirtschaftsminister Müller will sich aber aus der Entscheidung völlig heraushalten.

Stattdessen soll sein Staatssekretär Alfred Tacke die Entscheidung eigenständig vorbereiten und fällen. Müller hält sich zwar selber nicht für befangen, möchte aber mit seinem Schritt die spekulativen Diskussionen beenden.

Außerdem will Müller sich damit auch den Rücken über seine eigene berufliche Zukunft freihalten, da er noch nicht die Entscheidung gefällt hat, ob er eine zweite Amtszeit als Wirtschaftsminister anstreben oder wieder in die Wirtschaft gehen soll.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Entscheidung, Fusion
Quelle: www.rp-online.de

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