Quasidreidimensionale Gebilde: Neuer Algorithmus schafft Ideen
'Signa in Silico' soll die Software heißen, die pro Stunde etwa 1000 Entwürfe von abstrakten Zeichen, mächtigen technischen Formen oder auch feingliedrigen Libellenflügeln durch einen neuartigen Algorithmus schafft.
An der TU Dresden wurde die Software entwickelt, die erstmals auf der CeBIT zu begutachten ist. Durch das Interface können Besucher selber willkürliche Zahlen eingeben, die immer wieder andere Gebilde hervorrufen. Die Möglichkeiten sind unendlich.
'Wir haben uns dabei von der Biologie inspirieren lassen', so Professor Erwin Stoschek, er vergleicht den neuen Algorithmus mit der DNA der Lebewesen, die ebenfalls bei kleinsten Änderungen völlig verschiedene Ergebnisse erzielt.