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Neue Studie: Mehr Männer als Frauen Opfer häuslicher Gewalt

Wie das Bremer Institut für Geschlechter- und Generationenforschung in einer aktuellen Studie herausfand, sind zumindest bei Paaren in der Trennungsphase weit häufiger Männer als Frauen Opfer von Handgreiflichkeiten.

So ergaben die Befragungen eine Täterschaft von 18 Prozent beim männlichen, aber von vollen 60 Prozent beim weiblichen Partner - ein Ergebnis, welches das bisherige Geschlechterklischee vom alleinigen Prügler Mann auf den Kopf stellt.

Häufig werden die geschlagenen Männer nicht nur körperlich verletzt, sondern tragen auch seelische Schäden davon und werden ein zweites Mal zum Opfer, wenn ihnen von Außenstehenden, etwa vor Gericht, nicht geglaubt wird.


WebReporter: Arne Hoffmann
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mann, Frau, Studie, Opfer, Gewalt
Quelle: www.igg.uni-bremen.de

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