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Take-Two: Seit Ende Januar ausgesetzter Handel wieder aufgenommen

Die Aktien von Take-Two sind am Freitag zum ersten Mal seit dem 22 Januar an der NASDAQ wieder gehandelt worden. Die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC hat den Spezialisten für Computer- und Videospiele schon seit längerem genauer unter die Lupe genommen. Dabei musste Take-Two schon als gültig erklärte Quartalszahlen nachträglich revidieren. Zur Revision zählen die Angaben für das Geschäftsjahr 2000. Außerdem wurde die Veröffentlichung der Quartalszahlen für das vierte Quartal (Oktober 2001) mehrmals verschoben, aufgrund der Bilanzierungsprobleme. Was die Anleger am ersten Handelstag noch skeptischer macht ist das Ausscheiden des erst zwei Monate im Amt befindlichen CFO Albert Pastino.

Am Donnerstag kam es zu ersten Abstufungen bei Take-Two. An den in den ersten Handelshälfte gehandelten14,4 Mio. Aktien erkennt man den Nachholbedarf. Die Aktie fiel bis Handelsmitte um 12 Prozent auf 16,35 Dollar. Dass die Aktie dennoch nicht stärker zurückging, trotz aller Zweifel und Enron, liegt an den vergleichsweise rosigen Prognosen für das ebenfalls schon abgelaufene Januarquartal, für das das Management mit einem Gewinn von 90 Cents rechnet. Für das Gesamtjahr geht es sogar von einem Gewinn von 1,63 Dollar aus. Analysten hatten für das Gesamtjahr lediglich 1,32 Dollar Gewinn prognostiziert.

Damit wäre die Aktie für das laufende Jahr mit einem KGV von 10 bewertet, während sowohl Umsatz als auch Gewinn im zweistelligen Bereich zulegen können. Viele Analysten sind der Aktie bislang insofern treu geblieben, als dass sie zugeben, dass das junge Management bislang zahlreiche Fehler beim Bilanzieren gemacht hat, aber an den fundamentalen Daten, wie beispielsweise an einem positiven Cash-Flow im abgelaufenen Geschäftsjahr und einem weiterhin hohen Wachstum es nichts zu rütteln gäbe.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ende, Handel, Januar
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