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Friedman ist gegen eine vorzeitige Rücknahme des NPD-Verbotsantrages

Michel Friedman, der Vizepräsident des Zentralrates der Juden, spricht dagegen aus, dass der NPD-Verbotsantrag vorzeitig zurückgezogen wird. Die V-Mann-Affäre war zwar verantwortungslos und schlampig, aber das dürfe kein 'Offenbarungseid' werden.

Er hält es für geboten, die NPD auch mit juristischen Mitteln anzugehen und dafür das Verfassungsgericht einzuschalten. Er hofft auf einen Erfolg, denn die NPD sei 'menschenverachtend, rassistisch, demokratiefeindlich und gewaltbereit'.

Die V-Mann-Affäre sei aber ein 'eigener Skandal'. Die Stiegler-Äußerungen lehnt Friedman ab und hält eine Entschuldigung für geboten. Solch 'falsche historisch-politische(n) Vorwürfe' sollten in der Öffentlichkeit nicht aufrecht erhalten werden.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verbot, NPD
Quelle: www.rp-online.de

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