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Wenn die Software nicht Euro-fähig ist, braucht man nicht bezahlen

Ein Programmierer hatte Anfang 2001 den Auftrag bekommen, Software für Geldkarten-Leser zu liefern. Über die Währung sprach man dabei nicht explizit. Da die Software aber nur DM verarbeiten konnte, weigerte sich der Auftraggeber zu zahlen.

Nun bestätigte das Landgericht Coburg seine Auffassung, dass schon zum Zeitpunkt der Auftragserteilung der Euro als Zahlungsmittel auf Überweisungen zulässig war. Deshalb darf er die Zahlung verweigern, bis die Software Euro-fähig ist.

Dies sieht auch das neue Gewährleistungsgesetz vor, nach dem man auch bei Software einen Garantieanspruch von zwei Jahren hat und bei mangelhafter Software man den Preis auch mindern kann.

(AZ: 32 S 193/01)

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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Euro, Software
Quelle: de.news.yahoo.com

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