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WSJ: Lay genehmigte zweifelhafte Partnerschaften

Wie ein internes Dokument der Enron Corp. erstmals zeigt, hat der ehemalige CEO und Chairman Kenneth Lay persönlich Transaktionen genehmigt, unter denen sich zumindest eine der zweifelhaften Partnerschaften befand, die von Vorständen geleitet wurden. Dies berichtet das Wall Street Journal am Dienstag.

Der Zeitung zufolge handelt es sich hierbei um ein Dokument vom Juni 2000, das offenbar von Lay unterzeichnet wurde und eine 91 Mio. Dollar-Transaktion zwischen Enron und LJM2 Co-Investment LP genehmigte. Diese Partnerschaft wurde laut dem WSJ mit dem Zweck geschlossen, die Gewinne künstlich zu steigern und Schulden nicht mit in die Bilanz einfließen zu lassen.

Bei einem weiteren gefundenen Dokument vom Juli 2000 geht es um das sog. Margaux-Projekt, das den 10 Mio. Dollar-Verkauf von Enron-Beteiligungen an europäischen Kraftwerken an LJM2 vorsah. Auf diesem Dokument ist die Unterschrift des ehemaligen Enron-CEOs Jeffrey Skilling zu finden, so das WSJ weiter.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Partner, Partnerschaft
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