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Größter künstlicher See Europas in Portugal

Mit zwei Jahren Verspätung hat Portugals Ministerpräsident António Guterres die Schleusen des Staudamms, in der Nähe der spanischen Grenze, geschlossen. Das 1,9 Milliarden € teure Projekt ist bei Umweltschützern sehr umstritten.

Der See der dabei entsteht wird 152 m tief sein und eine Oberfläche von 250 km² haben, dies entspricht der Hälfte des Bodensees. Dörfer und Höhlenmalereien aus der Steinzeit werden dabei zerstört werden.

Umweltschützer sehen in dem Projekt eine Gefährdung bedrohter Tierarten, die Umsiedlung der 400 Bewohner des Tals ist noch unklar.


WebReporter: Die Schwarzen Reiter
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Europa, Portugal, See
Quelle: tagesanzeiger.ch

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