10.02.02 15:20 Uhr
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Iran geht gegen Gulbuddin Hekmatyar vor

Sowohl nach Aussage der Regierung in Teheran als auch nach bestätigenden Mitteilungen von Mitarbeitern Hekmatyars sind im Iran sämtliche Büros seiner Hezb-e Islami geschlossen worden.

Hekmatyar selbst soll sich weiterhin im Iran aufhalten, es gibt allerdings Gespräche mit der Interimsregierung in Kabul, ihn auszuweisen. Diese Aussage machte der iranische Innenminister Abdolvahed Mussavi-Lari.

Schon letzte Woche war Hekmatyar durch den iranischen Geheimdienst-Minister beschuldigt worden, das Gastrecht zu mißbrauchen.
Hekmatyar arbeitet offen gegen die Übergangsregierung in Kabul und hat ihr den Kampf mithilfe geflohener Taliban angesagt


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