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Bei den Mormonen schlummern 600 Millionen Namen für die Ahnenforschung

Durch die Olympischen Spiele in Salt Lake City rücken auch die Mormonen verstärkt in den Blick der Weltöffentlichkeit. In ihren Tempeln gibt es genealogische Bibliotheken, die auf Mikrofilm und Computern 600 Millionen Namen gespeichert haben.

Damit besitzen sie die größte Datenbank der Welt für genealogische Zwecke, d.h. für die Ahnenforschung. Um auch die Toten Gott näher bringen zu können, gibt es eine Stellvertreter-Taufe, mit der man seine Vorfahren rettet kann.

Die Mormonen sammeln auch heute noch fleissig und in ihrem Bestand sind auch deutsche Kirchenbücher aufgenommen worden, die im Zweiten Weltkrieg vernichtet wurden. Für Ahnenforscher gibt es kaum eine Alternative dazu. Kostenpunkt: 2 Monate für 5 Euro.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Million, Name, Ahnenforschung
Quelle: morgenpost.berlin1.de

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