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Nach 40 Jahren entschuldigt sich Belgien für einen Mord

1961 war der erste demokratisch gewählte Präsident der Republik Kongo, Patrice Lumumba, unter vermutlicher Beteiligung Belgiens ermordet worden. Nun versucht das Land einen ersten Schritt zur Aufarbeitung seiner kolonialen Vergangenheit zu tun.

Der belgische Außenminister erklärte: 'Die Regierung fühlt, sie sollte der Familie Patrice Lumumbas und dem kongolesischen Volk ihr ausdrückliches, ehrliches Bedauern ausdrücken und sich für den Schmerz, den man ihnen zufügte, entschuldigen.'

Der Sohn Lumumbas, ein Oppositionsführer im Kongo, begrüßte die Erklärung in Brüssel. Belgien wird zudem einen mit 3 Millionen Dollar ausgestatteten Fond zur Unterstützung der demokratischen Entwicklung im Kongo gründen.


WebReporter: kwikkwok
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mord, Belgien
Quelle: news.bbc.co.uk

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