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Bremen: Erste Privatisierung eines Staatsorchesters steht an

Bruno Böse, der Kultursenator von Bremen, hat heute angekündigt, dass das Staatsorchester der Bremer Philharmoniker privatisiert werden soll. Mit diesem Schritt zur Gründung einer GmbH will man das Orchester für zukünftige Aufgaben rüsten.

Die GmbH-Anteile sollen jeweils zu 26 Prozent von der Stadt Bremen, der Philharmonischen Gesellschaft Bremen und von den Musikern selber gehalten werden. Die restlichen 22 Prozent gehen an die Bremer Theater GmbH.

Die GmbH soll bis zum Sommer auf die Beine gestellt sein. Politische Gremien haben zu der Planung noch nicht Ja gesagt. Bremen kostet das Orchester jedes Jahr 12 Mio. DM, nach der Umwandlung soll noch 5 Jahre lang Geld in der Größenordnung fließen.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Staat, Bremen, Privatisierung
Quelle: www.berlinonline.de

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