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Justiz-Irrtum: Mann muss trotzdem bezahlen

Der Kölner Peter Döhring bekam eine Vorladung, in der stand, dass er des Betruges bezichtigt wird. Er soll in einem oberbayerischen Blatt eine Annonce aufgegeben und nicht bezahlt haben. Peter Döhring beauftragte seinen Anwalt damit.

Dieser fand heraus, dass sich die Namen gleichen aber das Geburtsdatum nicht und es deshalb zur Verwechslung kommen konnte. Das Kölner Einwohnermeldeamt gab die Angaben gern heraus, steht aber teilweise für den entstandenen Schaden ein.


Die Kosten der Annonce muss Peter Döhring nun nicht mehr bezahlen, aber die Kosten für den Rechtsanwalt, weil die Stadt Köln nur einen Betrag von 991 DM übernimmt. Peter Döhring muss nun den Rest der Kosten bezahlen, das sind dann noch 1412,19 DM.


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WebReporter: Sylviakassel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Justiz, Irrtum
Quelle: www.express.de

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