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RWE: Grünes Licht wegen GEW Rheinland vom Kartellamt

Gute Nachrichten gab es am Freitag für den Essener Konzern RWE. Das Bundeskartellamt hat das Vorhaben der GEW AG, Köln (GEW), die rechtsrheinischen Stromanlagen der RWE AG, Essen, (RWE) zu erwerben, freigegeben. Das Vorhaben von RWE, sich an GEW Rheinland zu beteiligen, war fusionsrechtlich nicht mehr zu untersagen, nachdem der Erwerb auf 20 Prozent abgesenkt wurde.

Nach dem ursprünglich beim Bundeskartellamt angemeldeten Vorhaben sollte RWE eine Beteiligung von 25,1 Prozent an GEW erwerben. Das Bundeskartellamt hat den Unternehmen jedoch zu erkennen gegeben, dass die Fusion in dieser Form nicht genehmigt werden könne. Sie hätte zur Verstärkung der gemeinsamen marktbeherrschenden Stellung von RWE und EON auf den deutschen Strommärkten geführt.

Die Unternehmen haben das Vorhaben daraufhin modifiziert und die Beteiligung von RWE an GEW auf 20 Prozent ohne weitere Gesellschafterrechte reduziert. In dieser Form ist eine kartellrechtliche Untersagung des Zusammenschlussvorhabens durch das Bundeskartellamt nicht mehr möglich. Nach dem Kartellgesetz ist ein Zusammenschluss bei Beteiligungen unterhalb von 25 Prozent nur zu prüfen, wenn aufgrund einer Unternehmensverbindung ein 'wettbewerblich erheblicher Einfluß' ausgeübt werden kann.Der Erwerb von 20 Prozent ohne weitere Rechte (z.B. Organpräsenzrechte, Sperrrechte, Vorkaufsrechte und ähnliches) führt jedoch nach der Verwaltungspraxis des Amtes zu keinem 'wettbewerblich erheblicher Einfluß' von RWE auf GEW, so die Mitteilung des Bundeskartellamtes weiter.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Die Grünen, Karte, Licht, Rhein, RWE, Rheinland, Kartell, GEW
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