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Ford verliert zivilrechtliches Verfahren über Explorer-Überschläge

Die Ford Motor Co., der zweitgrößte Automobilhersteller in den USA, wurde am Donnerstag von einem kalifornischen Geschworenengericht für schuldig befunden, ihr SUV-Modell Explorer fehlerhaft entworfen zu haben. Damit wurde Ford zum ersten Mal für die Produktion und Auslieferung eines fehlerhaften Explorer-Modells verantwortlich gemacht.

Im seinem Urteil (10:2) entschied das Geschworenengericht zugunsten der Eheleute Agop und Catherine Gozukara, deren Ford Explorer (Modell 1994) sich 1997 auf einem Highway in Kalifornien überschlagen hat, drei Monate nachdem sie ihn gekauft hatten. Agop Gozukara erlitt dadurch schwere Beinverletzungen und seine Frau wurde unheilbar gelähmt, so die Anwälte.

Seit August 2000 kämpft Ford mit Anschuldigungen bezüglich der Explorer-Unfälle. Vor rund eineinhalb Jahren startete der japanische Reifenhersteller Bridgestone Corp. eine Rückrufaktion über 6,5 Millionen Firestone-Reifen, mit denen der Explorer ausgestattet wurde. Später wurden von Ford alle 13 Millionen Reifen der Marke Firestone Wilderness AT aufgrund eines entscheidenden Risikos ersetzt.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ford, Verfahren, Explorer
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