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Tschechiens Oberhaupt: Sudeten-Vertreibung milder als Todesstrafe

Starker Tobak aus Tschechien: Milos Zeman, Ministerpräsident, stellte in einem Interview mit dem österreichischen Nachrichtenmagazin 'Profil' die vertriebenen Sudetendeutschen als 'Fünfte Kolonne Hitlers' hin.

Zeman meinte, dass sie Landesverräter waren und demzufolge die Todesstrafe bekommen hätten müssen.
Statt Todesstrafe sind sie 'nur' vertrieben-, also einer 'milderen' Strafe ausgesetzt worden.

Entgegnung kam vom Bund der Vertriebenen: 'Wer die Vertreibung von mehr als 3 Mio. Sudetendeutschen als milde Strafe bezeichne und diese Volksgruppe kollektiv schuldig spreche, habe von Menschenrechten und dem Wertefundament der EU nichts begriffen'.


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WebReporter: luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Todesstrafe, Tschechien, Vertreibung, Sudeten
Quelle: www.nz-online.de

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