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Ericsson spendet Handys für Afghanistan

Damit UNO Beamte und die Minister der Übergangsregierung in Afghanistan mit der Aussenwelt Kontakt aufnehmen können, baute jetzt der Handyriese Ericsson in Kabul ein Notmobilfunknetz. Ericsson spendet 200 Handys und die technischen Einrichtungen.

Die Gebühren für die Telefonate werden das erste halbe Jahr von der UNO bezahlt. Bisher konnte man nur über ein Satelliten Telefon ins Ausland telefonieren. In Afghanistan gibt es ca 50.000 Telefon Anschlüsse, doch die beruhen auf sehr alter Technik.

Am wenigsten gefreut über die Aktion der UNO hat sich der Kommunikationsminister von Afghanistan. Er ist beleidigt, weil er nicht von der UNO informiert wurde. Nun bekommt er ein eigenes Handy spendiert.


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WebReporter: Prf.John-Frink
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Handy, Afghanistan, Ericsson
Quelle: www.spiegel.de

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