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Wissenschafter fanden heraus: Untreue bei Mäusen ist vererblich

Untreue können mit einer wissenschaftlich untermauerten Ausrede auftrumpfen: An Untreue sind nämlich zu einem großen Teil die Gene schuld. Die entdeckte Hirnregion, die das Sozialverhalten steuert, ist beeinflußt vom Hormon Vasopressin.

Bei den Mäusen gibt es treue Zeitgenossen wie den Präriewühlmäuserich und die polygamen Bergmäuse. Der Unterschied liegt in der Anzahl sowie Intensität der Vasopressin-Rezeptoren in Hirnzellen. Den Bergmäusen wurde ein Gen der treuen Maus eingepflanzt.

Ergebnis: Eine Veränderung des Rezeptors im Hirn. Von diesem Moment an kümmert sich die Bergmaus wesentlich intensiver um Partner und Nachwuchs. Soziales Verhalten kann demnach durch eine Genmanipulation beeinflußt werden.


WebReporter: Lysana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Wissen, Maus, Untreue
Quelle: www.netdoktor.de

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