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Zehn Jahre als falscher Frauenarzt gearbeitet

Ein selbst ernannter Frauenarzt aus Bayern muss sich nun vor dem Landgericht
München wegen Betrug und Körperverletzung verantworten. Nachdem er durch das Examen rasselte, fälschte er kurzerhand seine Papiere und begann eine Bilderbuchkarriere als Arzt.

Zunächst arbeitete er acht Jahre als Oberarzt in einem Münchener Krankenhaus, dann machte er eine Facharztausbildung zum Gynäkologen. Das Examen konnte er wegen fehlender Zeugnisse nicht beenden. Er besorgte sich eine Kopie einer gefälschten Urkunde.


Der Angeklagte wurde im Schongauer Kreiskrankenhaus als 'Frauenarzt' selbstständig, arbeitete zehn Jahre und betrieb auch eigene Belegbetten. Der Freistaat Bayer fordert nun alle Gehaltsbezüge zurück. Der Schaden beträgt
etwa 1 Million Euro.


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WebReporter: asteroid2006
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Frau
Quelle: www.rp-online.de

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