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Kopfwäsche für Liechtensteins Geldwäscher angekündigt

Der Basler Strafrechtler Mark Pieth, Leiter der OECD-Arbeitsgruppe gegen Korruption, prophezeit Liechtenstein in einem Zeitungsinterview ('Der Bund') weitere internationale Forderungen nach Reformen im Bereich des Gesellschaftsrechts.

Hier gebe es nach wie vor Schlupflöcher, die das Anonymisieren von Finanzbeziehungen sowie Erbschleicherei per Gründung von Stiftungen erlaube. Die EU und OECD seien nicht länger bereit, hier liechtensteinisches Sonderrecht hinzunehmen.

Das Interview kam einen Tag nachdem der liechtensteinische Regierungschef sich zuversichtlich gezeigt hatte, was die Reformen seines Landes als Finanzplatz angehe: 95% der Beteiligten von liechtensteinischen Finanztransaktionen seien identifiziert.


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WebReporter: kwikkwok
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Liechtenstein, Geldwäsche
Quelle: de.news.yahoo.com

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