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Nicht jeder, der ein Dach deckt, ist ein Dachdecker

Da kein Dachdeckermeister in der Firma beschäftigt war und damit 4200 Mark Meisterlohn gespart wurden, konnte die Firma ein günstigeres Angebot zum Dachdecken unterbreiten.

Bei einer Kontrolle durch das Ordnungsamt auf der Baustelle konnten zwar alle Sozialversicherungen nachgewiesen werden, aber eine tiefere Prüfung ergab, dass das nur ein 'handwerksähnlicher Betrieb' sei, der keine Dachdeckerarbeiten ausführen darf.

Somit war es Schwarzarbeit ('unerlaubte gewerbliche Betätigung'), die nur von einem eingetragenen Dachdecker hätte ausgeführt werden dürfen.


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WebReporter: cosasoft
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dach
Quelle: morgenpost.berlin1.de

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