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Nach Tod eines Drogendealers - Fragen der Ethik neu aufgeworfen

Die Politik hält an ihren Entscheidungen fest - die Ärzteschaft steht dem entgegen. 'Gewaltanwendung, um gegen den Willen eines Menschen einen Eingriff durchzuführen, ist in meinen Augen unärztlich', so Hamburgs Ärztekammerpräsident Dr. Montgomery

Nach dem Tod eines 19-jährigen Drogendealers stehen Diskussionen der Ethik im Raum. Dem jungen Mann wurde ein Brechmittel zwangsweise eingeflößt, wobei die Todesursache nicht durch das Mittel selbst, sondern durch eine Magensonde hervorgerufen wurde.

Die zwangsweise Einführung der Sonde, bei welcher vier Beamte den Mann aus Kamerun mit Gewalt festhielten, habe Nervenzellen im Hals verletzt. Um Drogenkügelchen als Beweismittel zu erhalten, verstarb er an einem Herzstillstand.


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WebReporter: [Bine]
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Droge, Frage
Quelle: www.aerztezeitung.de

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