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Raubtiere sind lebenswichtig für Ökosysteme

Eine Langzeitstudie belegte die Top-Down-Theorie, die besagt, dass Raubtiere für ein Ökosystem bestimmend sind. Sie ernähren sich von Pflanzenfressern und regulieren dadurch die Vegetation. Die Bottom-Up-Theorie wurde widerlegt.

Sie ging davon aus, dass die Pflanzen die Anzahl der Pflanzenfresser bestimmen und die wiederum die Anzahl der Raubtiere. 1986 wurden in Venezuela durch das Aufstauen eines Sees mehrere Inseln geschaffen: zwei mit und zwölf ohne Raubtiere.

Auf den raubtierfreien Inseln entwickelte sich das Ökosystem unnormal. Es gab ca. 35mal mehr Nagetiere, 25mal mehr Brüllaffen, 10mal mehr Leguane und 100mal mehr Blattschneider-Ameisen. Es konnten nur die stärksten und giftigsten Pflanzen überleben.


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WebReporter: Xtapolapocet
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Raubtier
Quelle: www.sciam.com

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