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E.ON: Gelsenberg - Fusion in Gefahr

Einen Dämpfer seitens des Bundeskartellamtes erhielt heute der Düsseldorfer Konzern E.ON.

Nach Einschätzung des Bundeskartellamtes führt der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Gelsenberg AG durch die Düsseldorfer zur Verstärkung marktbeherrschender Stellungen sowohl beim Absatz von Gas als auch beim Absatz von Strom. Dies teilte das Kartellamt heute mit.

Die Abmahnung sei noch keine Entscheidung. Aber sie sei die Mitteilung an die Unternehmen, dass nach der Analyse des Bundeskartellamtes die Verbindung von E.ON und Ruhrgas in einer Phase beginnender Liberalisierung auf den Gasmärkten einerseits zu einer Zementierung der marktbeherrschenden Stellung der Ruhrgas führe. Damit werden die Chancen für wirksamen Wettbewerb durch andere Ferngasunternehmen von vornherein deutlich verschlechtert, so die Mitteilung des Kartellamtes. Andererseits werde auch die Marktposition von E.ON auf der Stromseite weiter abgesichert, was sich zu Lasten kleiner Wettbewerber und damit auch der Verbraucher auswirken könne.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gefahr, Fusion
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