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Nach mehr als 50 Jahren erstmals ein Machtwechsel auf Taiwan

Im Jahr 1949 waren die Kuomintang-Soldaten vor den Kommunisten auf die Insel Taiwan geflüchtet und hatten seitdem immer die Macht inne. Doch bei den jetzigen Parlamentswahlen verloren sie erstmals die Mehrheit.

Sieger ist die Fortschrittspartei (DDP), der auch der jetzige Präsident Chen Shui-bian angehört, die auf 85 Abgeordnete (vorher 66) kommen wird. Die Kuomintang stellen nur noch 75 Abgeordnete (vorher 110). Die DDP hat aber keine Mehrheit.

Zuvor hatte schon der jetzige Präsident den Machtverlust der Kuomintang eingeleitet, doch diese boykottierten seine Politik. Das dadurch verursachte Chaos, Wirtschaftsprobleme und die Haltung zu Peking bestimmten den Wahlkampf.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Macht, Taiwan
Quelle: morgenpost.berlin1.de

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