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Krebskranke Frau erhält Kündigung mit der Unterschrift vom DGB-Chef

Ulrike Trieschmann-Meister (50) arbeitete seit Juli im Verwaltungsbereich des DGB-Büros in Bremen. Anfang November diagnostizierte man bei ihr einen Darm-Tumor, der auch bösartig sein könnte. Mittlerweile ist sie krank geschrieben.

Sofort unterrichtete sie ihre Chefs und etwa 14 Tage danach erhielt sie Post vom DGB. Darin waren aber keine Genesungswünsche, sondern ihre Kündigung zum 31. Dezember, höchstpersönlich vom DGB-Chef Schulte unterschrieben.

Da die Frau sich noch in der Probezeit befand, ist die Sache juristisch zwar in Ordnung, aber für einen Verein, der sonst soziale Gerechtigkeit fordert, beschämend. Angeblich habe aber die Kündigung mit der Krankheit nichts zu tun.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frau, Chef, Krebs, Kündigung, DGB, Unterschrift
Quelle: www.spiegel.de

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