30.11.01 15:14 Uhr
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Schwerster Mikroquasar der Milchstrasse bringt Theorie ins Schleudern

Der Mikroquasar GRS 1915+105 bringt nun die Theorie, mit der man die Masse eines Schwarzen Lochs bestimmt, auf den Prüfstand.
Jets, die GRS 1915+105 ausstößt, deuten auf eine hohe Rotation des Schwarzen Lochs.

Diese liegt nahe der Lichtgeschwindigkeit, was wiederum zu Frequenzschwankungen der Röntgenstrahlung führt und woraus sich die Masse des Schwarzen Lochs ableiten läßt. So bestimmte man mindestens 28 Sonnenmassen bei diesem Objekt.

Kürzlich gelang die Massebestimmung des im optischen Bereich kaum sichtbaren GRS 1915+105 mittels einer Methode von Kepler aus dem 17. Jahrhundert. Die Bestimmung ergab nur 14 Sonnenmassen, was auf einen Fehler in der Theorie schliesst.


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WebReporter: sgottschling
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Milch, Theorie
Quelle: www.wissenschaft-online.de

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