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Nationaler Ethikrat nimmt Beratungen auf

Heute berät der von Bundeskanzler Gerhard Schröder eingesetzte Nationale Ethikrat über den Import embryonaler Stammzellen. Während deren Gewinnung in Deutschland verboten ist, ist der Import jedoch erlaubt. Es steht aber noch nicht fest, ob der Rat eine Empfehlung aussprechen wird. Der Ratsvorsitzende, Spiros Simitis, warnt, dass Unternehmen aus kommerziellen Gründen Möglichkeiten zur Behandlung von Krankheiten vortäuschen, die nicht wirklich gegeben sind.

Der Bundestag plant im Januar in einer Entschließung hierzu Stellung zu beziehen. Seine Enquete-Kommission 'Recht und Ethik der modernen Medizin' ist mehrheitlich gegen den Import von embryonalen Stammzellen.

Der ehemalige CDU-Generalsekretär Peter Hintze glaubt, dass eine Mehrheit der CDU und CSU den Import unter Auflagen zustimmen würde. Er hält es für ein christliches Gebot, der Heilung von Menschen Vorrang zu geben, vor dem Schutz von im Reagenzglas befruchteten Eizellen.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Nation, National, Beratung, Ethikrat
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