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Hornblower: Global Investmentbanking-Update

“After recent rally stocks seem fairly valued“

Die weltweit führenden Banken erwirtschafteten in den vergangenen Jahren ein Großteil der Erträge im Investmentbanking. Der Trend zu Globalisierung und Deregulierung wie z.B. in der Telekomindustrie sowie der ernorme Restrukturierungsbedarf der Grossunternehmen hat die Erträge aus dem Fusions- und Neuemissionsgeschäft kräftig anschwellen lassen. Da Größe vermehrt den zukünftigen Handlungsspielraum der Investmentbanken bestimmt, wurden in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Akquisitionen getätigt.

Allerdings hat der Boom an den Aktienmärkten und die damit erhöhte Nachfrage nach Investmentbanking-Produkten die Bankenvorstände dazu verleitet,gewaltige Kapazitäten aufzubauen: Dieser Boom hat jedoch Mitte 2001 ein abruptes Ende gefunden. Die konjunkturelle Abkühlungbeiderseits des Atlantiks, stark rückläufige M&A und IPO-Volumina und der enorme Kostenblock wird den Instituten nunmehr zumVerhängnis. Während europäische Player wie die UBS und Credit Suisse auf ein starkes Private Banking- bzw. stabiles Ratailgeschäftverweisen können. Dieser Boom hat jedoch Mitte 2001 ein abruptes Ende gefunden. Die konjunkturelle Abkühlung beiderseits des Atlantiksstark rückläufige M&A. und IPO-Volumina und der enorme Kostenblock wird den Instituten nunmehr zum Verhängnis.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Update, Global
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